Antwortentwurf für Schreiben an Duz-Freunde von Vorgesetzten

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Sebastian Veelken
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Antwortentwurf für Schreiben an Duz-Freunde von Vorgesetzten

Beitragvon Sebastian Veelken » 06.10.2009, 22:07

Gerade im Bereich der Kommunalverwaltung kommt es immer mal wieder vor, dass Schreiben zu beantworten sind, in denen sich z. B. ein Bürger an den Bürgermeister / Oberbürgermeister wendet, diesen um Hilfe bittet - und offensichtlich per Du mit dem Adressaten ist.
Trotzdem bearbeitet der Angeschriebene oft nicht selbst, sondern gibt es weiter an den zuständigen nachgeordneten Mitarbeiter.
Der steht dann vor der Frage: Duzen oder Siezen?

Mein Vorschlag: Siezen!
Sie schreiben weiterhin für eine Kommunalverwaltung, und Sie persönlich duzen den Angesprochenen auch nicht. Deshalb lautet die Empfehlung: Siezen - und zwar durchgängig.
Wenn das Schreiben dann dem Vorgesetzten zur Unterschrift vorgelegt wird, kann dieser, wenn er möchte, handschriftlich eine Duz-Anrede ergänzen. Das sieht dann ungefähr so aus:
"Sehr geehrter Herr Müller, lieber Klaus"
- und alles geht formvollendet über die Bühne.
Ersparen Sie sich und Ihren Vorgesetzten die Peinlichkeit, im Du auf offiziellem Kopfbogen zu schreiben!

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