Umbau nach Nutzungsänderung

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Umbau nach Nutzungsänderung

Beitragvon martin1 am 06.07.2010, 19:06

Hallo liebe Forumsnutzer,

nach Recherchen hier hoffe ich, dass ich auch zu meinem Problem Hilfe bekomme.
Wir hatte ein Haus, das bis Ende der 60er Jahre ein Kuhstahl war, gekauft. Nach dem Umbau durch Vorbesitzer war dieses Haus seit dem Jahr 1969 ein Wohnhaus. Die dazugehörige Fläche wird als landwirtschaftliche Nutzfläche ausgewiesen.
Wir würden gerne 2 Außenwände und die Zwischendecke austauschen (lt. Auskunft eines Statikers unproblematisch) weil diese ziemlich marode sind. Müssen wir dabei etwas beachten? Kann uns das Baumat dabei Schwierigkeiten machen? Gibt es Vorschriften auf die man sich berufen kann, um dies zu begründen?

Danke für Ihre Hilfe
martin1
 

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Re: Umbau nach Nutzungsänderung

Beitragvon Anders Leben am 07.07.2010, 12:19

Obacht! Ich vermute mal, das Gebäude steht im Außenbereich.

Erfolgte der Umbau 1969 mit Baugenehmigung?
Dann sollten Sie darauf achten, den Bestandsschutz nicht zu verlieren. Das passiert üblicherweise, wenn ein Umbau so tiefgreifend in die statischen Strukturen eingreift, dass eine statische Neuberechnung erforderlich wird.
Das mag ein Statiker unter Ingenieuraspekten "unproblematisch" finden - baurechtlich ist das aber eine ganz andere Qualität, denn dann stellt sich für das Gesamtgebäude die Frage, ob es nach heutigen Aspekten genehmigungsfähig ist oder nicht.
Gerade für "freies" Wohnen im Außenbereich kann das u.U. schwierig werden.
Sie sollten sich m.E. auf jeden Fall vor Beginn irgendwelcher Baumaßnahmen gut beraten lassen - auch das macht ein Bauaamt - und darauf achten dass ENTWEDER der Bestandsschutz erhalten bleibt ODER einer neuen Baugenehmigung nichts im Wege steht.
Anders Leben
 


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