Terrassenüberdachung - zweimal 3x3m nebeneinander?

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cruunnerr

Terrassenüberdachung - zweimal 3x3m nebeneinander?

Beitrag von cruunnerr » 21.06.2018, 05:52

Hallo zusammen,

Eine rein informative Frage... Wohne in NRW und wie ich herausfinden konnte sind dort wohl Terrassenüberdachung bis zu einer Tiefe von 3m und einem Volumen von 30m³ nicht baugenehmigungspflichtig. Soweit i.O. ?

Jetzt bin ich mir aber nicht ganz sicher wie es aussehen würde, wenn ich zwei einzelne 3x3m Überdachungen nebeneinander errichte um so auf meine 6x3m zu gelangen...
Die beiden Überdachungen würden dann miteinander und mit der Hauswand verschraubt und eine evtl. Lücke im Dach versiegelt werden. Ist das so denkbar?


Teil 2 der Frage wäre, wenn ich nun die Überdachung errichte, würde ich gerne eine Regenrinne installieren. Der Optik wegen, würden ich gerne auf kürzestem Weg das Wasser von der Rinne in eine Regentonne leiten. Ich hörte mal, dass Wasser im Garten großflächig verteilt werden solle, falls man den Gebühren für Regenwasser entgehen will.
Würde da eine Pumpe mit Schwimmer reichen, die das Überlaufen des Fasses verhindert und das Wasser dann großflächig im Garten verteilt?


Bitte habt etwas Nachsicht. Bin ein sehr junger Bauherr, der noch viele Fragen auf verschiedenen Gebieten zu beantworten hat ^^


Danke aber im Voraus für eure Mühe

LG

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Sebastian Veelken
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Re: Terrassenüberdachung - zweimal 3x3m nebeneinander?

Beitrag von Sebastian Veelken » 24.06.2018, 10:40

cruunnerr hat geschrieben:
21.06.2018, 05:52
Jetzt bin ich mir aber nicht ganz sicher wie es aussehen würde, wenn ich zwei einzelne 3x3m Überdachungen nebeneinander errichte um so auf meine 6x3m zu gelangen...
Was meinen Sie denn selbst, wenn Sie sich überlegen, was mit dieser Regelung beabsichtigt war? Wird der Zweck dann erreicht?
Ansonsten gibt es hier bei nrw-baurecht noch einen ganzen Artikel zum Thema, der auch weitere Fragestellungen anspricht...

Zur Regenrinne:
Ich kenne es so, dass einmal gefasstes Wasser auch ordnungsgemäß abgeleitet werden muss.
Viele Kommunen werten dazu Luftbilder aus, auf denen sie überbaute Flächen ziemlich zuverlässig erkennen und auswerten können.
Eine Versickerung von Niederschlagswasser auf dem eigenen Grundstück - darauf läuft Ihr Plan ja hinaus - muss den allgemeinen und auch den örtlichen Anforderungen genügen. Eigentlich ist es sogar erwünscht (§ 44 Landeswassergesetz NRW) - allerdings z.B. nicht in altlastenverdächtigen Gebieten, daher gibt es oft örtliche Verbote. Hierzu kann ich Ihnen nicht weiterhelfen und würde eine Nachfrage bei Ihrer Gemeinde empfehlen.

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